Tagungsprogramm

Themenschwerpunkte

  • Gibt es einen Umgang der staatlichen oder öffentlich-rechtlichen Medien mit Rechtsradikalismus und Neofaschismus, gerade in den jüngeren Demokratien in der EU?
  • Welche Rolle spielen neue Medien (Internet, Handy etc.)?
  • Werden solche Strömungen zum Teil verklärt, wie der ORF dies bei der Live Übertragung der Beerdingung des fremdenfeindlichen Politikers Haider getan hat?
  • Darf die Freiheit im Internet grenzenlos sein oder muss die Verbreitung von rassistischen, antisemitischen und nationalsozialistischen Gedankenguts im Internet und anderer Medien unterbunden werden?
  • Ist eine EU Medienstrategie gegen rechtsradikale Umtriebe und für die Sicherung der moralischen Grundsätze europäischer Demokratien notwendig?


Moderation

 

Uwe-Karsten Heye
geboren 1940, arbeitete als Pressereferent und Redenschreiber für den damaligen SPD-Vorsitzenden Willy Brandt. In den 80er Jahren war er freier Autor für ARD und ZDF.
Ab 1990 Pressesprecher von Gerhard Schröder in Niedersachsen und von 1998 bis 2002 Regierungssprecher und Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung, danach Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in New York.
Seit 2006 ist Heye Chefredakteur der SPD-Parteizeitung "Vorwärts". Er ist Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender des Vereins "Gesicht Zeigen! Aktion weltoffenes Deutschland".

Podiumsgäste

 

Cecilia Bäcklander
leitet das Fernseh- und Radioprogramm für Erwachsenenbildung beim Schwedischen Bildungssender.
Sie blickt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Medienproduktion zurück, in denen Sie Multimediaprojekte leitete sowie Fernseh- und Radioprogramme produzierte, deren Themenfelder sich vorrangig um soziale wie wirtschaftliche Fragen drehten
Cecilia Bäcklander hat zahlreiche Schwedische und internationale Preise erworben für Dokumentarfilme, die sich schwerpunktmäßig mit kulturellen und sozialen Themen beschäftigen. Sie produziert derzeit für das Schwedische Staatsfernsehen (STV) eine Reihe von Beiträgen über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

 

Venelin Petkov
ist seit September 2002 Produzent und Moderator der Balkan News Corporation in Bulgarien.
Er ist Mitglied der Nachrichtenredaktion und berichtet für die Abendnachrichten sowie Hintergrundinformationssendungen. Darüber hinaus produziert er Dokumentarfilme mit dem Schwerpunkt Umwelt und Militär, bei denen er auch Regie führt. Vor dieser Zeit arbeitete Venelin Petkov beim Frühstücksfernsehen und als Berichterstatter bei Channel 1, dem Bulgarischen Staatsfernsehen.
Seit November 1999 erstellt er als Mitarbeiter von CNN World Report Hauptbeiträge über Bulgarien für CNNs International Show.

 

Eric Markuse
Nach Stationen bei den Kieler Nachrichten, BILD und tz München sowie zuletzt als stellvertretender Chefredakteur der Hamburger Morgenpost, ist der 1962 geborene Markuse seit Juni 2001 beim MDR.
Dort verantwortete er zunächst als Unternehmenssprecher bis November 2006 die gesamte Kommunikation (Presse und Marketing), von Dezember 2004 bis April 2007 auch den Bereich der neuen Medien (Online und Videotext). Seit Juli 2006 ist er Programmchef den jungen Multimediaprogramms MDR SPUTNIK.

 

Gergely Pröhle
Bevor er Staatssekretär im ungarischen Kultusministerium wurde, leitete Gergely Pröhle von 1993-98 das Büro der Friedrich-Naumann-Stiftung in Budapest.
Von 2000 bis 2002 war er ungarischer Botschafter in Berlin und vertrat anschließend Ungarn als Botschafter in der Schweiz.
Seit 2006 ist Gergely Pröhle senior Berater von Roland Berger Strategy Consultants, Publizist der zweitgrössten ungarischen Wochenzeitung Heti Válasz und ehrenamtlich der weltliche Vorsteher der Ev.-Lutherischen Kirche in Ungarn.
Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

 

Christoph Lanz
Christoph Lanz, geboren 1959 in Darmstadt, ist seit 2002 Fernsehdirektor der Deutschen Welle und somit verantwortlich für DW-TV, das öffentlich-rechtliche Auslandsfernsehen Deutschlands.
1990 begann Christoph Lanz beim RIAS TV in Berlin, wo er zuerst als Moderator und dann als Chefredakteur tätig war. Nach den politischen Umwälzungen in Deutschland und der folgenden Auflösung von RIAS TV übernahm 1992 die Deutsche Welle die Studios und Einrichtungen von RIAS TV in Berlin und startete DW-TV, das deutsche Auslandsfernsehen.

Programm als pdf download (245kb)

Mit freundlicher Unterstützung von


Victor's Berlin