Podiumsgäste 2007 in Berlin

 
   

Ioana Avadani
Geschäftsführerin Zentrum für unabhängigen Journalismus
Rumänien

Seit 1999 ist Ioana Adriana Avadani Chefin des Zentrums für Unabhängigen Journalismus in Bukarest. Davor war sie als Chefredakteurin des Nachrichtenprogramms bei PRO TV und als Leiterin der Redaktion "Internationales" beim Mediafax Telegrammdienst tätig.
Nach ihrem Abschluss an der Fakultät für Mechanik des Polytechnischen Instituts in Bukarest begann sie ihre Karriere als Ingenieurin in der Automobilproduktion und im Flugzeugbau.
Frau Avadani ist eine der Topjournalistinnen in Rumänien, Autorin mehrerer international veröffentlichter Artikel und Mitglied der Rumänischen Journalisten Gesellschaft.
Panel I "EU-Beitritt: Medienlandschaft Bulgariens und Rumäniens im Wandel"

 
   

Guido Baumhauer
Direktor Distribution bei der Deutschen Welle
Deutschland

Guido Baumhauer studierte Geschichte und Volkswirtschaftslehre in Köln und Washington D.C. Ab 1990 arbeitete er zunächst als freier Mitarbeiter für die Deutsche Welle (DW), wo er 1992 ein Volontariat begann. Danach war er als Reporter für DW-TV tätig. 1996 wechselte Baumhauer als Korrespondent ins DW-Studio nach Brüssel. Dort sammelte er auch erste Erfahrungen mit EU-geförderten Online-Projekten wie OPAL, dem ersten Fernsehprogramm-Austausch via Internet, und I-TV (Internet-Television), interaktive Programmformate im Internet. Nach seiner Rückkehr aus Brüssel wurde Guido Baumhauer zunächst Leiter der Intendanz, ab 2000 Chef der Online-Abteilung.
Baumhauer leitete zuletzt die Online-Abteilung, seit 1. Januar 2005 in der Funktion des Chefredakteurs. Unter seiner Regie wurden die vielsprachigen Internet-Angebote erheblich ausgebaut und DW-WORLD.DE als international renommiertes und redaktionell eingeständiges mediales Standbein der Deutschen Welle etabliert.
Seit 2006 ist Guido Baumhauer Direktor Distribution bei der Deutschen Welle.
Panel II "IPTV in Mittel- und Osteuropa"

 
   

Boguslaw Chrabota
Chefredakteur POLSAT
Polen

Boguslaw Chrabota machte seinen Abschluss in Rechtswissenschaften und Journalismus an der Jagillonen-Universität in Krakau. Bis 1989 schrieb er für unabhängige Emigrations-und Untergrundszeitungen. Chrabota nahm an zahlreichen Stipendien und Fortbildungen in den USA teil. Er arbeitete von 1990 an beim öffentlichen polnischen Fernsehen und wurde stellvertretender Chefredakteur des polnischen Nachrichtensenders (TAI). 1993 wurde Chrabota stellvertretender Programmdirektor von Polsat und war von 1994 bis 2002 Programmdirektor.
Seit 2005 ist er Chefredakteur und Generaldirektor für den Themenkanal. Zudem veröffentlichte er zahlreiche Aufsätze und Bücher und ist Kolumnist einer monatlich erscheinenden Zeitung.
Panel IV "Polen in deutschen und Deutschland in polnischen Medien"

 
   

Wolfgang Clement
Ministerpräsident a. D., Bundesminister a. D.
Deutschland

Wolfgang Clement war von 1998 bis 2002 Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und von 2002 - 2005 Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit.
Nach dem Abitur, einem Zeitungsvolontariat, dem Studium der Rechtswissenschaften und einer Assistenz am Institut für Prozessrecht an der Universität Marburg war Clement (geb. am 7. Juli 1940) ab 1968 zunächst politischer Redakteur, später Ressortleiter für Politik und schließlich stellvertretender Chefredakteur der Westfälischen Rundschau in Dortmund. Von 1986 bis 1989 war er Chefredakteur der Hamburger Morgenpost. Am 14. Juli 1997 wurde ihm vom Fachbereich Elektrotechnik der Fernuniversität/Gesamthochschule Hagen die Ehrendoktorwürde (Dr.-Ing. e.h.) verliehen, am 12. November 2004 erhielt er die Ehrendoktorwürde (Dr. jur. h.c.) von der juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.
Seit 1970 ist Wolfgang Clement Mitglied der SPD. Von 1981 bis 1986 war er Sprecher des Bundesvorstandes von 1985 bis 1986 zugleich stellvertretender Bundesgeschäftsführer der SPD. 1989 berief ihn der damalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident Johannes Rau zu Chef der Staatskanzlei, ab dem 13. Juni 1990 bekleidete er dieses Amt im Range eines Ministers für besondere Aufgaben, nach der Landtagswahl 1995 gehörte er dem Kabinett Rau als Minister für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr an.
Wolfgang Clement ist Chairman des Adecco-Institute (London), Mitglied im "Konvent für Deutschland", in Hochschulgremien sowie in unternehmerischen Aufsichtsräten und Beiräten.
Keynote speaker: "Visionen des europäischen Fernsehens"

 
   

Beatrice Comanescu
Direktorin TVR International
Rumänien

Beatrice Comanescu machte ihren Abschluss an der Theater- und Filmhochschule im Bereich Theater, Film, Fernsehgestaltung und Methodologie. Zudem machte sie ihren Magister für europäisches Kulturmanagement an der Ecole Superior de Commerce in Dijon. Sie absolvierte diverse Marketingkurse für den Bereich Firmenleitung am Rumänisch-Französischen Institut und beim ORF in Wien. Gegenwärtig ist sie Anwärterin auf den Doktortitel an der Staatlichen Theater- und Filmhochschule in Bukarest.
2007 übernahm Beatrice Comanescu die Leitung von TVR International als Direktorin, nachdem sie stellvertretende Geschäftsführerin für den Reality-TV Kanal und Leiterin des Kulturkanals TVR Cultural war. Zwischen 1993 und 2001 war Comanescu Geschäftsführerin des staatlichen Kulturzentrums Mogosaia. Davor arbeitete sie 17 Jahre lang als Chefredakteurin für das Alexandra Sahia Film Studio.
Seit 2005 hält Frau Comanescu einen Lehrstuhl für Fernsehjournalismus an der Hyperion Universität. Zudem arbeitet sie als Medienberaterin für das Gesundheitsministerium und ist Mitglied der Ratskommission des International Cultural Network Planetagora, Paris. Zwischen 1993 und 2001 war sie Mitglied in verschiedenen Kulturausschüssen. Sie produzierte diverse Theaterstücke, organisierte Kulturveranstaltungen, Ausstellungen und Workshops.
Panel I "EU-Beitritt: Medienlandschaft Bulgariens und Rumäniens im Wandel"

 
   

Elmar Heggen
Chief Financial Officer und Leiter des Corporate Centre der RTL Group
Luxemburg

Elmar Heggen, geboren 1968, hat Betriebswirtschaftslehre studiert und sein Diplom an der European Business School in Oestrich-Winkel erworben. Darüber hinaus hat er einen Master of Business Administration (MBA) im Bereich Finanzen absolviert. Seine berufliche Laufbahn begann er 1992 bei der Felix Schoeller Group. Im Jahr 1999 wurde er zum Vice President und General Manager von Felix Schoeller Digital Imaging in Großbritannien befördert.
Seine Tätigkeit im Corporate Centre der RTL Group startete Elmar Heggen im Jahr 2000 als Vice President Merger & Acquisitions. Im Januar 2003 übernahm er als Senior Vice President die Leitung der Abteilung Controlling & Investments. Von Juli 2003 bis Ende 2005 war er darüber hinaus auch für die Unternehmensstrategie verantwortlich. Seit Januar 2006 ist Elmar Heggen im Executive Management der RTL Group für die Geschäftsentwicklung in den Wachstumsmärkten Süd-, Mittel- und Osteuropa sowie für die Geschäftsbereiche Radio und Belgien zuständig. Seit dem 1. Oktober 2006 ist er in seiner jetzigen Position bei der RTL Group tätig.
Panel II "IPTV in Mittel- und Osteuropa"

 
   

Ferdinand Kayser
CEO von SES ASTRA
und Mitglied des Executive Committee von SES GLOBAL
Luxemburg

Ferdinand Kayser begann seine Karriere nach einem Wirtschaftsdiplom der Pariser Universität Panthéon-Sorbonne als Senior Vice President bei der luxemburgischen Mediengruppe CLT Multi Media. Er wurde zum Executive Vice President befördert und war dort für alle Fernsehaktivitäten und besonders für RTL verantwortlich. Von der CLT-UFA wechselte er als Geschäftsführer zur Premiere Medien GmbH & Co. KG und war zuletzt Geschäftsführer der Kirch Pay Co Holding und Premiere Medien GmbH & Co. KG.
Panel II "IPTV in Mittel- und Osteuropa"

 
 

Copyright MDR/Jehnichen

 

Wolfgang Kenntemich
Chefredakteur MDR
Deutschland

Wolfgang Kenntemich ist Journalist. 1970 arbeitete er als Zeitungsredakteur in Münster/Westfalen. Ab 1973 war Wolfgang Kenntemich bei der Nachrichtenagentur ddp. tätig, u.a. als Chef für die Schweiz, zuletzt als Chefredakteur. Von 1982 bis 1990 leitet er die Bild-Gruppe Bonn und war danach Chefkorrespondent von Gruner+Jahr, schließlich Aktuell-Chef des Bayerischen Fernsehens.
1991 wurde Wolfgang Kenntemich Chefredakteur des Mitteldeutschen Rundfunks. Er entwickelte Sendungen wir "Brisant", "MDR aktuell" und "Fakt". Er ist Kommentator für die ARD-"Tagesthemen" und Moderator zahlreicher Sondersendungen im Ersten und im MDR. Zudem ist er als Buchautor und Dozent an der Universität Leipzig erfolgreich.
Panel IV "Polen in deutschen und Deutschland in polnischen Medien"

 
   

Reinhard Klimmt
Ehem. Ministerpräsident des Saarlandes
und Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen
Chairman des European Television Dialogue
Deutschland

Reinhard Klimmt war von 1990 bis 2001 Vorsitzender der Medienkommission beim SPD-Bundesvorstand. Bereits 1964, während seines Studiums der Geschichte in Saarbrücken, tritt Reinhard Klimmt der SPD bei. Für diese war er unter anderem als Vorsitzender der SPD-Fraktion im saarländischen Landtag, als Ministerpräsident im Saarland und als Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen tätig. Seit 2002 ist er Beauftragter des Vorstandes der Deutschen Bahn AG.
Keynote speaker

 
   

Wojciech Kostrzewa
Präsident und CEO der ITI Group
Polen

Wojciech Kostrzewa machte seinen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kiel. Von 1988 bis 1991 war er am Kieler Institut für Weltwirtschaft als Wirtschaftsforscher angestellt. Von 1989 bis 1991 war er zudem als Berater für den polnischen Finanzminister Prof. L. Balcerowicz tätig.
Von 1990 bis 1995 war er Präsident der Entwicklungsbank Polen. 1996 wurde Wojciech Kostrzewa zum Vizepräsident der BRE Bank S.A. ernannt, worauf im Mai 1998 die Ernennung zum Präsidenten folgte. Diese Position hielt er bis 2004 inne.
Zwischen Januar 2002 und November 2004 war er geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Commerzbank AG und dort für den gesamten Ablauf der Transaktionen in Mittel- und Osteuropa verantwortlich.
Im Januar 2005 wurde Kostrzewa Präsident und Geschäftsführer der ITI Gruppe. Von 2004 bis 2007 war er zudem Präsident der polnisch-deutschen Industrie- und Handelskammer Warschau.
2007 wurde Wojciech Kostrzewa zum Vizepräsidenten der Bundesvereinigung der Polnischen Arbeitgeberverbände "Lewiatan" ernannt. Kostrzewa ist Mitglied des polnischen Business Roundtable.
Panel II "IPTV in Mittel- und Osteuropa"

 
   

Alexander Mackat
Geschäftsführer, Fritzsch&Mackat
Berlin

Alexander Mackat untersucht seit über 15 Jahren den Einfluss der deutsch-deutschen Beziehungen auf Werbung und Marketing. In der Fach- und Publikumspresse hat er zahlreiche Beiträge veröffentlicht. Als Referent ist der 1969 in Odessa geborene Sohn einer Russin und eines Deutschen sehr gefragt. Der Umgang mit unterschiedlichen Kulturen ist Mackat seit seiner Kindheit vertraut. In der DDR aufgewachsen, wurde der gelernte Kameramann schon kurz nach der Wende bei seiner täglichen Arbeit auf die Unterschiede zwischen Ost und West aufmerksam. Aus der Beobachtung wurde berufliches Interesse: Gemeinsam mit Conrad Fritzsch gründete er 1993 in Berlin die Werbeagentur Fritzsch & Mackat.
Panel III "Medienbeteiligungen zwischen Russland und Westeuropa"

 
   

Matthias Matussek
Leiter Kulturressort, Der Spiegel
Deutschland

Matussek studierte Amerikanistik und Germanistik in Berlin. Nach Tätigkeit für den Berliner "Abend" und dem "Stern" ist er derzeit Kulturchef beim Hamburger Wochenmagazin "Der Spiegel".
In der Zeit vom Fall der Berliner Mauer bis zum Tag der Deutschen Einheit berichtete er als Sonderkorrespondent aus Ost-Berlin und wurde 1991 mit dem "Egon-Erwin-Kisch-Preis" ausgezeichnet.
Anschließend leitete Matussek die Büros des "Spiegel" in Rio de Janeiro und New York bis er eine Stelle als Korrespondent in London antrat. Während seiner Zeit in Amerika hielt er Gastvorträge an Universitäten und schrieb Kolumnen für US-Zeitungen. Seit dem 2005 leitet er das Kulturressort des "Spiegel".
2006 erschien sein Bestseller „Wir Deutschen“.
Panel IV"Polen in deutschen und Deutschland in polnischen Medien"

 
   

Adam Michnik
Publizist und Chefredakteur der "Gazeta Wyborcza"
Polen

1964 begann Adam Michnik sein Studium der Geschichtswissenschaften an der Universität Warschau, welches er 1970 an der Universität in Posen beenden konnte.
In den Jahren von 1965 bis 1976 wurde Michnik aufgrund seiner Aktivitäten gegen das politische System in Polen mehrfach inhaftiert.
1976 gehörte Michnik zu den Mitbegründern und aktivsten Mitgliedern des "Komitees zur Verteidigung der Arbeit" (KOR), daneben war er einer der Mitbegründer der Gesellschaft für wissenschaftliche Kurse. Aufgrund seiner Aktivitäten verbrachte Michnik in den Achtziger Jahren insgesamt sechs Jahre im polnischen Gefängnis. 1988 wurde Michnik Mitglied im semi-legalen Koordinationskomitee von Lech Walesa. 1989 war er aktiv an den Vorbereitungen und eigentlichen Verhandlungen des Runden Tischs beteiligt. Im Rahmen der Verhandlungen des Runden Tischs gründete Michnik die große polnische Tageszeitung "Gazeta Wyborcza" ("Wahlzeitung") und wurde deren Chefredakteur.
Michnik war von 1989-1991 Abgeordneter im Parlament Lech Walesas. 1991 zog er sich aus der Politik zurück und konzentrierte sich auf seine Arbeit als Publizist und Chefredakteur der "Gazeta Wyborcza", die unter seiner Leitung zur meist gelesenen und meinungsbildenden Tageszeitung Polens wurde und zudem eine der auflagenstärksten Tageszeitung des Landes ist. Zu den Veröffentlichungen Michniks zählen zahlreiche Aufsätze, wie "Letters from Prison and Other Essays", 1986 und "Die Kirche und die Linke", 1980.
Panel IV "Polen in deutschen und Deutschland in polnischen Medien"

 
   

Rüdiger Oppers
Chefredakteur der NRZ (Neue Ruhr/ Rhein Zeitung)
Deutschland

Rüdiger Oppers, Jahrgang 1960, ist Beauftragter der Verlagsleitung der WAZ Mediengruppe für die Bereiche "Strategische Kommunikation" und "Neue Medien".
Er war bereits von 1977 bis 1982 freier Mitarbeiter der NRZ. Von 1982 bis 1984 studierte er an der Uni Bonn Jura und Philosophie. Ab 1983 war er für den WDR tätig: als Reporter und Regionalkorrespondent, verantwortlicher Redakteur des WDR-Fernsehens, Chef vom Dienst und Moderator im WDR-Fernsehen, Redaktionsleiter der Fernsehredaktion des WDR-Landesstudios Köln, Leiter des Landesstudios Köln und zuletzt als Unternehmenssprecher.
Von Januar 2001 bis Dezember 2002 war er ARD-Sprecher. Im Februar 2007 wurde er Stellvertretender Chefredakteur der NRZ, am 1. Dezember 2007 Chefredakteur.
Panel I "EU-Beitritt: Medienlandschaft Bulgariens und Rumäniens im Wandel"

 
   

Prof. Dr. Dieter Puchta
Vorstandsvorsitzender, Investitionsbank Berlin (IBB)
Deutschland

Unter seiner Führung wurde die Förderbank des Landes Berlin verselbstständigt und mit dem Schwerpunkt monetäre Wirtschaftsförderung strategisch neu ausgerichtet. Zuvor war Prof. Dr. Puchta (Jahrgang 1950) Mitglied des Vorstands der Landesbank Berlin sowie Mitglied des Vorstands der Landeskreditbank (L-Bank) Baden-Württemberg, Karlsruhe und Stuttgart.
Von 1992 bis zum Jahr 2000 hatte er eine Professur für allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Steuern und Finanzierung an der Hochschule Konstanz inne. Von 1988 bis 2002 war Prof. Dr. Puchta Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg und acht Jahre lang dessen Finanzausschussvorsitzender. Seit September 2004 ist er Vorsitzender des Vorstands der Investitionsbank Berlin.
Als Diplom-Volkswirt promovierte er 1981 mit einer Dissertation über die Deutsche Bundesbank.
Keynote Speaker

 
   

Yana Schemetova
Asset Manager, Prof Media

Russland

Yana Shemetova studierte an der Lomonosov Universität Moskau.
Von 2002 bis 2005 arbeitete sie als Produktmanagerin für die staatliche Brauerei "Pivovarni Ivana Taranova". Von 2005 bis 2007 arbeitete Shematova als Projektleiterin bei Mobile Tele System, dem größten Telefonanbieter Russlands. Seit 2007 arbeitet sie bei der Prof Media Holding als Asset Managerin und berät hier im Bereich Optimierung und Organisation wirtschaftlicher Abläufe, u.a. für die TV Sender MTV Russland, Vh 1, TV 3 und 2x2.
Panel III "Medienbeteiligungen zwischen Russland und Westeuropa"

 
   

Sevda Schischmanova
Vorstandsmitglied BNT
Bulgarien

1985 studierte Sevda Schishmanova Philologie mit dem Schwerpunkt bulgarische Sprachwissenschaften an der Universität "St. Kliment Ohridski" in Sofia. Zusätzlich machte sie ihren Abschluss an der Nationalen Akademie für Theater und Film im Bereich Regie.
Seit 1992 arbeitet Schishmanova als Journalistin beim bulgarischen Staatsfernsehen (BNT). Von 1992 bis 1998 war sie als Korrespondentin im Bereich politische Berichterstattung tätig.
Seit 1998 arbeitet sie als Auslandskorrespondentin und berichtete bereits aus verschiedenen Krisengebieten für das BNT, wie 1999 aus dem Kosovo und 2001 aus Islamabad. Des Weiteren war Schishmanova an der Produktion diverser Dokumentationsfilme beteiligt und wurde 2002 mit dem internationalen Preis für Journalisten SAIS-Novartis für ihren Film "The Unfinished War" ausgezeichnet.
Derzeit ist Sevda Schishmanova Vorstandsmitglied bei BNT.
Panel I "EU-Beitritt: Medienlandschaft Bulgariens und Rumäniens im Wandel"

 
   

Michael Schlicht
Geschäftsführer 20th Century Fox Russland
Russland

Michael Schlicht wurde am 30. Mai 1955 geboren. Nach dem Abitur 1978 diente er drei Jahre in der Nationalen Volksarmee der DDR. Von 1978 - 1982 studierte Michael Schlicht am Staatlichen Moskauer Institut für Internationale Beziehungen (MGIMO).
Später erhielt er auch einen Lehrstuhl in dieser Fakultät. Michael Schlicht arbeitete im Außenministerium sowie im Kulturministerium der DDR und leitete das Zentrum für kulturelle Auslandsarbeit der DDR.
Seit 1991 ist Michael Schlicht in Rußland tätig. 1993 gründete er zusammen mit seinen Partnern die Gemini Film International (heute Gemini Entertainment), einen der größten Filmverleiher in Rußland, deren Geschäftsführender Gesellschafter er auch lange Zeit war.
Anfang 2006 wird Michael Schlicht Geschäftsführer der neugegründeten russischen Dependence von 20th Century Fox in in Moskau.
Panel III "Medienbeteiligungen zwischen Russland und Westeuropa"

 
   

Vitaly Schub
Stellvertretender Generaldirektor der Sistema Mass-Media
Russland

Vitaly Schub besuchte zwischen 1983 und 1987 das Forschungsinstitut der Edelmetallindustrie GIREDMET in Moskau und promovierte dort in Mathematik und Physik. In den Jahren zwischen1975 und 1987 studierte er Elektrotechnik am Moskauer Stahl- und Metalllegierungs-Institut und schloss sein Studium mit dem Magister Artium für Wissenschaften ab.
Schub arbeitete von 1988-1994 als leitender Wissenschaftler am wissenschaftlichen Institut der UdSSR in Moskau. 1991 zog er nach New York und arbeitete dort bei der Firma Moltech als Leiter des Laser X-Ray Labors. Nach seiner Rückkehr 1997 leitete Schub die Abteilung für gesamtwirtschaftliche Rechnungen für diverse Mobiltelefonhersteller, wie Motorola und Ericsson.
2003 wurde Schub Geschäftsführer des russischen TV und Radio Senders RTRN.
Sei 2004 ist er stellvertretender Generaldirektor der Sistema Mass-Media, des größten Multimediabetreibers Russlands. Unter seiner Leitung wurde das Breitband IPTV / Stream TV Projekt entwickelt, welches das erste seiner Art in Russland der GUS und Osteuropa ist.
Panel III "Medienbeteiligungen zwischen Russland und Westeuropa"

 
   

Miodrag Soric
Leiter der Osteuroparedaktion DW Radio, Chefredakteur Hörfunk.
und seit Januar 2000 Leiter der Mittel- und Osteuropa-Redaktion der Deutschen Welle
Deutschland

Neben seiner Tätigkeit bei der Deutschen Welle ist Miodrag Soric Mitglied im Vorstand von "Reporter sans frontières" ("Reporter ohne Grenzen"). Er studierte Slawistik, Politikwissenschaften und Germanistik in München mit Studienaufenthalten in Köln, Moskau und Kiew. Nach Ende seines Studiums 1987 arbeitete er als freier Journalist und Moderator unter anderem für die Deutsche Welle, den WDR und verschiedene Zeitungen in München und Düsseldorf. 1991 bekam Miodrag Soric den Kurt-Magnus-Preis der ARD verliehen.
Moderation Panel III "Medienbeteiligungen zwischen Russland und Westeuropa"

 
   

Pavel Stantchev
Geschäftsführer des Privatsenders Nova TV
Bulgarien

Pavel Stantchev studierte Journalismus in Paris. In den letzten 15 Jahren hatte er mehrere leitende Funktionen bei den Mediengruppen Ringier, Time Warner und RTL Group inne, schwerpunktmäßig in Mittel- und Osteuropa sowie Asien. Seine beruflichen Meilensteine sind der erfolgreiche Einführung einer der größten Tageszeitungen Osteuropas, der Start des Pay-TV Senders HBO in Rumänien und des Senders RTL Croatia.
Nova TV, hinter dem die Antenna Group Greece steht, strahlt einige der erfolgreichsten Programme in Bulgarien aus, wie "Big Brother", "Wer wird Millionär", "CSI" und "Deal or no deal".
Panel I "EU-Beitritt: Medienlandschaft Bulgariens und Rumäniens im Wandel"

 
   

Dr. Franz Stark
Journalist und Balkan-Experte
Deutschland

Dr. Franz Stark war seit 1995 bis zu seinem Ausscheiden 2003 Chefkorrespondent Fernsehen mit Einsatzschwerpunkt in Ost- und Südosteuropa sowie Moderator der Sendereihe ,Café Europa'. Seine journalistische Laufbahn begann er unmittelbar nach seinem Studium der Philosophie, Kommunikationswissenschaft, Germanistik in Hamburg und München 1964 als politischer Redakteur bei der "Badischen Zeitung" in Freiburg. Seit 1967 war er Redakteur beim Fernsehen des BR, seit 1973 in leitender Funktion und tätig in einer Vielzahl von Programmformaten u. a. als Moderator verschiedener Magazine, darunter des ARD-Auslandsmagazins ,Weltspiegel' (1987-1995) sowie stellvertretender Chefredakteur und regelmäßiger Kommentator in den ARD-,Tagesthemen'. Von 1993-1999 war er Repräsentant der ARD in der 'One World Group of Broadcasters' (London), einer internationalen Produktionsgemeinschaft für Programme für und über die Dritte Welt. Darüber hinaus war er 1985/86 Journalistentrainer in China und Afrika beim Auf- und Ausbau von ,AsiaVision' bzw. ,AfroVision' und 1999-2001 im Auftrag der Europäischen Rundfunkunion beteiligt am Neuaufbau eines öffentlichen Fernsehens im Kosovo. Dr. F. Stark ist heute freier Berater und Trainer für Journalistenfortbildung in Südosteuropa im Rahmen des Stabilitätspakts.
Moderation Panel I "EU-Beitritt: Medienlandschaft Bulgariens und Rumäniens im Wandel"

 
   

Dr. Frank-Walter Steinmeier
Vizekanzler und
Bundesaußenminister
Deutschland

1976 begann Frank-Walter Steinmeier sein Studium der Rechtswissenschaften und Politik an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach dem zweiten juristische Staatsexamen arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für öffentliches Recht und Politikwissenschaft an der Universität Gießen. 1991 wurde er mit einer Arbeit zu staatlichen Maßnahmen gegen Obdachlosigkeit zum Dr. jur. promoviert.
Frank-Walter Steinmeier war von 1991 bis 1998 in der niedersächsischen Staatskanzlei tätig. Er arbeitet dort zunächst als Medienreferent, leitete von 1993 bis 1994 das persönliche Büro des niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder, und wurde danach Ressortkoordinator. 1996 wurde er zum Staatssekretär und Leiter der niedersächsischen Staatskanzlei ernannt.
Nach der Wahl von Gerhard Schröder zum Bundeskanzler, wurde Frank-Walter Steinmeier im November 1998 zunächst zum Staatssekretär im Bundeskanzleramt und zum Beauftragten für die Nachrichtendienste berufen.
Seit 1999 bekleidete er die Aufgabe des Chefs des Bundeskanzleramtes als zentraler Koordinationsstelle für die gesamte Regierungspolitik auf Bundesebene.
Seit November 2005 ist Frank-Walter Steinmeier Bundesaußenminister, seit November 2007 Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland.
Keynote speaker

 
   

Grazyna Torbicka
Journalistin, Kunstkritikerin und Fernsehmoderatorin bei 2. Kanal (TVP2)des polnischen Rundfunks Telewizja Polska
Polen

Grazyna Torbicka begann ihre Karriere als Redakteurin, Moderatorin und Reporterin einer großen Anzahl von Fernsehsendungen, nachdem sie 1984 ihr Studium der Theater- und Kunstgeschichte an der Universität der Künste in Warschau absolvierte.
Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Moderatorin verschiedener Kultursendungen interviewte sie zahlreiche weltweit bekannte Schauspieler, Regisseure, Filmkritiker und andere prominente Persönlichkeiten. Seit 1999 präsentiert sie die beliebte TV Varietéshow "Co nam w duszy gra" ("Musik meiner Seele") bei welcher Polens Pop- und Rockstars auftreten.
Grazyna Torbicka berichtete bei einer Vielzahl an Lifesendungen, Talkshows, Fernsehdokumentationen und Interviews, unter anderem über verschiedene polnische Kulturfestivals aber auch über internationalen Filmfestivals, wie dem von Venedig, und denen von Cannes und Berlin, wo sie auch Jurymitglied war. Des Weiteren präsentierte sie seit 1999 die polnische Filmfestival-Gala und auch internationale Preisverleihungen - unter anderem den Goldenen Löwen in Venedig 1997. Sie war außerdem Intendantin des diesjährigen Film- und Kunstfestivals "Dwa Brzegi".
Grazyna Torbicka hat zahlreiche polnische Medianauszeichnungen gewonnen und ist Mitglied der polnischen Fernsehakademie und der Fédération Internationale Press Cinématographique.
Moderation Panel IV "Polen in deutschen und Deutschland in polnischen Medien"

 
   

Alexander van Dülmen
Vorstand der A Company AG
Germany

Alexander van Dülmen rief den European Television Dialogue ins Leben. Seit 1991 im Film- und Mediengeschäft tätig, arbeitete van Dülmen ab 1996 in führenden Positionen für CLT-UFA, den MDR, den Progress Filmverleih und die Kinowelt Medien AG. Die während dieser Zeit entstandenen geschäftlichen und freundschaftlichen Beziehungen zu zahlreichen Filmverleihern in Mittel- und Osteuropa, zu amerikanischen und deutschen Produzenten und Vertriebsgesellschaften bildeten 2003 die Ausgangsbasis für die Gründung der Filmlizenzhandelsfirma A Company Consulting & Licensing AG. Heute ist Alexander van Dülmen Vorstand der A Company Consulting & Licensing AG und Geschäftsführer der für den Filmeinkauf zuständigen Tochterfirma EEAP.
Moderation Panel II "IPTV in Mittel- und Osteuropa"

 
   

Michael Westphal
CEO von TV1.DE
Deutschland

Michael Westphal, geboren 1965 in München, hat sein betriebswirtschaftliches Studium an der Steinbeis Schule in Berlin 2003 als Master of Business Administration in Media Management abgeschlossen.
Bereits 1987 unternahm er mit der Gründung und Geschäftsführung des Flugreisen- Veranstalters HuckePack einen ersten Schritt in die betriebliche Selbstständigkeit. Bis 1992 verantwortete er gleichzeitig als CEO die Gründung und Führung des Münchner Unternehmens MultiMedia 2000, mit dem er das touristische Reservierungssystem Columbus entwickelte. Als Moderator bei Radio Gong 96,3 in München machte er zwischen 1992 und 1993 Erfahrungen in der Medienarbeit. Die setzte er bis 1997 an unterschiedlichen Stationen fort: Als Redakteur und Moderator war er bei tv münchen täglich on air, anschließend war er bis 1994 als Reporter bei RTL tätig. Bis 1997 war er als Chefredakteur und Moderator bei der ARD die Entwicklung und Einführung neuer Sendeformate verantwortlich.
Im Jahr 1997 gründete Michael Westphal in München die GmbH TV1.DE, für die er bis heute als CEO verantwortlich zeichnet. Unter seiner Führung baute er das Unternehmen zum führenden Anbieter von IPTV und Internet basierten Mediendienstleistungen aus. Mit der IPTV Technologie - web basiertem Fernsehen - ermöglicht TV1.DE Unternehmen den Betrieb ihres eigenen Fernsehsenders im Internet mit aktiver Einbindung der Nutzer, beispielsweise durch Produktofferten.
Panel II "IPTV in Mittel- und Osteuropa"

 
   

Ognian Zlatev
CEO Media Development Center
Bulgarien

Ognian Zlatev machte seinen Abschluss in klassischer Philologie, altgriechischer Kultur und bulgarischer Sprachwissenschaften an der Universität St. Kliment Ohridski in Sofia.
Nach seinem Studium nahm er an verschiedenen Fortbildungsprogrammen teil u.a. für politische Kommunikation, Journalismus, Medienverflechtung und -entwicklung teil. Zlatev war Dozent an der Amerika Universität in Blagoevgrad und ebenfalls am diplomatischen Institut des Außenministeriums Bulgarien. Zlatev leitete das Informationszentrum Open Society Institut in Sofia. Er war Leiter der BBC Zentrale in Bulgarien und war Direktor des britischen Exekutivrates in Bulgarien. Ognian Zlatev ist Gründungsmitglied der Vereinigung süd- osteuropäisches Netzwerk zur Professionalisierung von Medien (SEENPM), deren Präsident er von 2002-2004 war. Er ist Vorstandmitglied der Vereinigung süd- osteuropäische Medienorganisation (SEEMO). Zlatev arbeitet als außenstehender Berater für die Weltbank Bulgarien im Bereich Kommunikation und öffentlichkeitsarbeit. Zudem ist er als Medienexperte für die Organisation Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) tätig.
Gegenwärtig ist Ognian Zlatev Geschäftsführer des Medien Entwicklungszentrums in Bulgarien. Zlatev veröffentlichte zahlreiche Aufsätze und Artikel zum Thema Medienentwicklung in Süd-Osteuropa.
Panel I "EU-Beitritt: Medienlandschaft Bulgariens und Rumäniens im Wandel"