The Hollywood Reporter


 

Podiumsgäste 2006 in München

 
   

Züli Aladag ist Regisseur und Produzent. Er studierte nur kurz Theaterwissenschaften in München, um sich der spannenderen Praxis zuzuwenden. Ein sechsmonatiges Praktikum bei Roland Emmerichs "Moon 44" war für ihn die Initialzündung, anschließend schnupperte er durch seine Mitarbeit bei Kurz-, Werbe-, Spiel- und Dokumentarfilmen in verschiedene Genres und Filmberufe hinein. 1993 bis 1996 arbeitete er als Dokumentarfilm-Produzent für die Erasmus Film in München, bevor er an der Kunsthochschule für Medien in Köln ein Regiestudium absolvierte. In dieser Zeit drehte er diverse preisgekrönte Kurzfilme ("Zoran", "Bevor der Tag anbricht", "Hör Dein Leben" und "Ausbruch"). Nach dem Studium gründete Aladag die Filmemacher Initiative "junges europäisches kino" (jek) und produzierte eine Edition von 5 Kurzspielfilmen. 2002 feierte Züli Aladag mit dem Boxerdrama "Elefantenherz" mit Daniel Brühl in der Hauptrolle sein mit mehreren Preisen ausgezeichnetes Kinodebüt. Für den WDR drehte er daraufhin die zwei Tatort-Folgen "Mutterliebe" und "Erfroren". Nachdem er für RBB/ARTE den Dokumentarfilm "Die Türken kommen" über den EU-Beitritt der Türkei realisierte, übernahm er die Regie für den WDR Fernsehfilm "Wut". Gemeinsam mit seiner Frau Feo Aladag (Autorin, Regisseurin, Schauspielerin) gründete er in diesem Jahr die gemeinsame Produktionsfirma "Independent Artists", die sowohl Feo Aladags Kinodebüt "Die Fremde", als auch Züli Aladags nächsten Kinofilm "Die Rückkehr" produzieren wird.

 
   

Erkan Arikan ist Leiter der türkischen Redaktion beim WDR Funkhaus Europa. Er studierte Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin und war nebenher als Redakteur und Moderator beim Radiosender KISS FM tätig. Später arbeitete er als freier Programmbeobachter bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB). Ab März 1999 war er als verantwortlicher Redakteur des Satiremagazins "Nachschlag" tätig, absolvierte ein Volontariat bei n-tv und wurde 2001 Redakteur in der Nachrichtenredaktion und Moderator. Seit September 2003 ist er Redaktionsleiter der Türkischen Redaktion beim WDR Funkhaus Europa. Im selben Jahr absolvierte er am Journalisten Kolleg der FU Berlin das Studium der Kommunikations-, Sozial- und Politikwissenschaften. Erkan Arikan kam als Einjähriger aus der Türkei nach Berlin und hat die beiden Kulturen verinnerlicht.

 
   

Finn Batato ist Geschäftsführer des Werbezeitenvermarkters ARBOmedia Deutschland. Nach seiner Ausbildung zum Werbekaufmann und einem Studium an der bayerischen Akademie für Werbung began er seine Karriere als Verkaufsberater und später Verkaufsdirektor bei United Screens, bevor er zu Smart TV Networks wechselte. 2005 begann er bei ARBOmedia Deutschland als Key Account Manager und wurde nach nur sieben Monaten zum Geschäftsführer ernannt.

 
   

Prof. Dr. Kurt Biedenkopf war von 1990 bis 2002 Ministerpräsident des Freistaats Sachsen und ist seit 2003 Vorsitzender des Kuratoriums der Hertie School of Governance Berlin. Zudem ist er seit 2004 als Anwalt in Dresden zugelassen. Nach seinen Wirtschafts- und Jurastudien in den USA und Deutschland war er in den 60er Jahren Ordinarius für Handels-, Wirtschafts- und Arbeitsrecht an der Ruhr-Universität Bochum und drei Jahre lang Rektor der Universität bevor er von 1971 bis 1973 als Mitglied der Geschäftsführung zum Düsseldorfer Waschmittelkonzern Henkel ging. Von 1973 - 1977 wirkte er als CDU-Generalsekretär und gründete 1977 das Institut für Wirtschaft und Gesellschaft Bonn. Er hat Ehrendoktortitel des Davidson College, Davidson N.C., Georgetown University, Washington D.C., New School for Social Research, New York City und von der katholischen Universität Brüssel.

 
   

András Enyedi ist CEO der IKO Kábeltévé Ltd., einem Betreiber von Kabelfernsehsendern in Europa. Einer dieser Sender ist Sportklub in Ungarn.
Er studierte Ingenieurwissenschaften und hat zudem ein Betriebswirtschaftsdiplom. Seine Karriere begann er 1997 bei der Logistikgesellschaft von Mc Donald's Ungarn und wechselte 2002 als operativer Direktor zu IKO Production Ltd., der größten TV-Produktionsfirma Ungarns. Seine aktuelle Position hat er seit diesem Jahr inne und absolviert derzeit auch ein MBA-Studium an der Budapester Universität für Technologie und Wirtschaft.

 
   

Piotr Fajks ist CEO der Polskie Media S.A. und damit des Senders TV4. Piotr Fajks studierte Filmwissenschaften an der Jagiellonski-Universität und gründete 1992 seine eigene Media-Agentur TVP Advertising in Krakau. Ein Jahr darauf wurde er Direktor der Werbezeitenvermarktung von POLSAT. Bis zu seiner heutigen Position sammelte er über 14 Jahre Erfahrung, unter anderem als Managing Director für PAI-MEDIA, als Programmdirektor bei TV POLSAT sowie als Geschäftsführer für den internationalen Programmeinkauf und -verkauf bei dem polnischen Sender Telewizja Polska.

 
   

Eduart Frangaj ist Chefredakteur von TV Klan Albanien. Nach seinem Journalismusstudium an der Universität Tirana besuchte er verschiedene Seminare in Israel, Ägypten, Bulgarien, Südkorea und Griechenland zum Thema Medien und ihre Rolle in der Gesellschaft. Er begann seine Karriere als Radiojournalist beim Sender Radio Klan und wechselte von da aus in die Nachrichtenabteilung von TV Klan. In den nächsten fünf Jahren hatte er verschiedene Positionen bei TV Klan und Alsat TV inne bevor er 2005 Chefredakteur von TV Klan wurde. Eduart Frangaj wurde als "Ambassador of Peace" von der International Peace Federation ausgezeichnet.

 
   

Tamás Frei hat seine eigene einstündige Primetime-Infotainment-Show, das Frei-Dossier, auf dem ungarischen Sender TV 2. Das Programm behandelt aktuelle internationale Themen.
Tamás Frei gewann bereits zweimal den ungarischen Pulitzer-Preis und ist einer der berühmtesten und anerkanntesten TV-Reporter Ungarns. Er begann seine Karriere als reisender Korrespondent durch mehr als 100 Länder. Später wurde er Ungarns bekanntester Kriegsberichterstatter und sendete aus Somalia und Bosnien. Große Anerkennung erhielt er für seinen riskanten und Aufsehen erregenden Bericht über den Ebola-Virus aus Zaire. Tamas Frei interviewte bedeutende Staatsmänner wie Michail Gorbatschov, Ariel Sharon, Friedens-Nobelpreisträger Nelson Mandela aber auch Stars aus Wirtschaft und Entertainment wie Bill Gates, Tom Hanks und Sharon Stone.

 
   

Prof. Dr. Alexander Freys ist Rechtsanwalt und Notar im Berliner Büro der Anwaltskanzlei SCHWARZ KELWING WICKE WESTPFAHL. Er studierte Rechtswissenschaften in München und Freiburg und war von 1985 bis 1988 Assistent am Institut für Urheber- und Medienrecht in München. Im Jahr 1989 erhielt er seine Zulassung zur Anwaltschaft, seit 1996 ist er Notar. In den Jahren 1995 bis 1998 war er Mitglied des Rundfunkrates des Senders Freies Berlin. Prof. Freys ist seit 2003 Vorsitzender des Aufsichtsrates der A Company Consulting & Licensing AG, Berlin. Er lehrt Presserecht an der Universität Leipzig.

 
   

Baha Güngör ist Leiter des Türkischen Programms von DW-RADIO. Er wurde 1950 in Istanbul geboren und kam 1961 nach Deutschland. Nach einem Volontariat bei der Kölnischen Rundschau war er Redakteur bei der Nachrichtenagentur Reuters in Bonn und beim General-Anzeiger Bonn. Ab 1984 berichtete er für die WAZ aus der Türkei und Griechenland, ab 1991 für dpa aus Ankara. Seit 1999 ist Güngör Leiter der Türkischen Redaktion des deutschen Auslandsrundfunks in Bonn. Er wurde mit dem Medienpreis der Deutsch-Türkischen Freundschaftsföderation für seine 30-jährige Tätigkeit als türkischstämmiger Journalist deutscher Medien und seine besondere Sensibilität für beide Seiten ausgezeichnet. Der Autor des Buches "Die Angst der Deutschen vor den Türken und ihrem Beitritt zur EU" (München 2004) ist seit 1978 deutscher Staatsbürger.

 
   

Erwin Huber ist Staatsminister, MdL, für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie in Bayern seit 2005. Ab 1963 war er u.a. für das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und die Bayerische Finanzverwaltung tätig, nebenbei schloss er sein Studium der Volkswirtschaftslehre mit Diplom im Bereich Finanzwirtschaft an der Universität München ab. Seit 1978 ist Erwin Huber Mitglied des Bayerischen Landtags, war von 1987-1988 stellvertretender Generalsekretär und von 1988 bis 1994 Generalsekretär der CSU. Von 1995 bis 1998 war er bayerischer Staatsminister für Finanzen und wurde 1998 zum Leiter der Staatskanzlei ernannt. Ab 2002 war er zusätzlich Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Verwaltungsreform, bevor er 2005 zum Staatsminister für Wirtschaft ernannt wurde.

 
   

Dr. Anne Jakob ist Geschäftsführerin der Deutsche Leichtathletik-Promotion- und Projekt GmbH und Rechtsanwältin des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Darmstadt. Nach einer Redakteursausbildung bei der Märkischen Oderzeitung studierte sie Rechtswissenschaften in Bielefeld, Strassburg und Heidelberg und absolvierte noch einen Masters-Studiengang an der Universität Cardiff. Bereits während ihres Studiums arbeitete sie als Assistentin am europäischen Parlament, Pressesprecherin der saarländischen SPD und Redakteurin bei RTL Köln.
Nach ihrem Studium arbeite sie als Rechtsanwältin bei der Anwaltskanzlei Jones Day in Frankfurt am Main, bevor sie im Sommer 2005 nach Ihrer Promotion ihre heutige Position antrat.

 
   

Karin Junker ist freie Journalistin mit dem Schwerpunkt Europäische Kultur- und Medienpolitik und Vorsitzende des WDR-Rundfunkrates. Nach einer Ausbildung zur Tageszeitungsredakteurin arbeitete sie als freie Journalistin und Herausgeberin, bevor sie von 1980 bis 1989 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und persönliche Referentin in einem Oberbürgermeisterbüro im Ruhrgebiet tätig war. Von 1989 bis 1990 war sie als medienpolitische Sprecherin der Sozialdemokratischen Fraktion Mitglied des Europäischen Parlamentes.
Seit 1980 ist Karin Junker Mitglied in den Gremien des WDR-Rundfunkrates, 1986 bis 1992 stellvertretende Vorsitzende des Programmausschusses, seither Vorsitzende. Von 1992 bis 1995 war sie Mitglied im Programmbeirat ARTE G.E.I.E., dann stellvertretendes Mitglied bis 2003, seither erneut Mitglied.
Sie ist Mitglied der SPD-Medienkommission sowie des Eine-Welt-Forums beim SPD-Parteivorstand.

 
   

László Kasza ist Chefberater des Präsidenten von MTV. Nach seinem Betriebswirtschaftsstudium an der LMU in München begann er beim Radio Freies Europa, wo er in 30 Jahren vom Praktikanten zum stellvertretenden Chefredakteur und stellvertretenden Direktor aufstieg. 1993 kehrte er als politischer Chefredakteur des öffentlich-rechtlichen Senders MTV nach Ungarn zurück. 1996 machte er sich selbstständig und wurde 2000 zum Stabilitätspakt Medienberater, bevor er 2004 das Amt des Chefberaters des MTV-Präsidenten antrat. László Kasza veröffentlichte seine gesammelten Interviews unter dem Titel: Metamorphosis Hungariae 1989-1994 und ist Träger der "Imre Nagy Plakette".

 
   

Ferdinand Kayser ist Präsident und CEO von SES ASTRA und Mitglied des Executive Committee von SES GLOBAL. Er begann seine Karriere nach einem Wirtschaftsdiplom der Pariser Universität Panthéon-Sorbonne als Senior Vice President bei der luxemburgischen Mediengruppe CLT Multi Media. Er wurde zum Executive Vice President befördert und war dort für alle Fernsehaktivitäten und besonders für RTL verantwortlich. Von der CLT-UFA wechselte er als Geschäftsführer zur Premiere Medien GmbH & Co. KG und war zuletzt Geschäftsführer der Kirch Pay Co Holding und Premiere Medien GmbH & Co. KG.

 
   

Reinhard Klimmt war von 1990 bis 2001 Vorsitzender der Medienkommission beim SPD-Bundesvorstand. Bereits 1964, während seines Studiums der Geschichte in Saarbrücken, tritt Reinhard Klimmt der SPD bei. Für diese war er unter anderem als Vorsitzender der SPD-Fraktion im saarländischen Landtag, als Ministerpräsident im Saarland und als Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen tätig. Seit 2002 ist er Beauftragter des Vorstandes der Deutschen Bahn AG.

 
   

Zsolt Melczer ist Sportjournalist, Moderator und Reporter beim ungarischen Duna TV. Er hat einen Abschluss in Englisch für das Lehramt und beendete sein Kommunikationsstudium an der Pázmány Péter Catholic University in Piliscsaba mit einem Master of Arts.

 
   

Marko Milosavljevic ist Medienwissenschaftler und Professor in Journalistik an der Fakutät für Sozialwissenschaften der Universität von Ljubljana, Slowenien. Hier studierte er auch Journalismus und habilitierte in 2002. Im Fachbereich Journalismus arbeitet er seit 1996. Basierend auf seiner Forschung im Bereich Medien und Journalismus in Slowenien und post-sozialistischen Ländern veröffentlichte er mehrere Bücher und Beiträge über Medienpolitik, Medienlandschaften sowie öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunk.
Marko Milosavljevic ist Chairman der Expertenkommision für radio und Rundfunk im slowenischen Kultusministerium. Er war Gründer und Herausgeber des slowenischen Fachblattes für Medien und Journalismus "Media Watch" von 1998 bis 2000 und ist noch Mitglied des Herausgeberrates. Er schreibt regelmässig über Medien in führenden slowenischen Medien sowie im Wiener "Der Standard" und dem New Yorker "Paper".

 
   

Thomas Müller-Schwemer ist Geschäftsführer der Sport Business Partner, eine der führenden Beratungsagenturen für die vermarktungsorientierte Nutzung von Sponsoringengagements in Deutschland. Zuvor war er geschäftsführender Gesellschafter der Marketing Corporation, davor Leiter Geschäftskundenmarketing bei VIAG Intercom, und Consultant bei Gemini Consulting sowie Gruber, Titze und Partner. Er hat in Mannheim, Würzburg und in den USA studiert und hat einen Abschluss als Diplomkaufmann und Master of Science.

 
   

Dr. Zoltán Rudi ist Präsident des ungarischen öffentlich-rechtlichen Senders MTV. Dr. Rudi studierte Rechtswissenschaften an der Eötvös Loránd University in Budapest. 2004 erwarb er einen Abschluss als Lobbyingexperte der Budapester Universität für Wirtschaft und Verwaltung. Seine Karriere begann er 1987 als Moderator, Redakteur und Reporter beim öffentlich-rechtlichen Magyar Rádió. 1989 wechselte er in gleicher Funktion zum öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Magyar Televízió. Zwischen 1994 und 1997 war er zuerst stellvertretender Leiter, später Leiter Programm Innenpolitik. 1997 wurde er zum Chefredakteur des täglichen Newsprogramms "Híradó" ernannt. Zwischen 1989 und 1999 war er Berater des Präsidenten von MTV. Von 2000 bis 2002 leitete Dr. Zoltán Rudi die Bildungsprojekte des privaten Fernsehsenders TV2 wo er ebenfalls für das Morgenmagazin "Jó reggelt Magyarország!" ("Good Morning Hungary") verantwortlich war. In 2002 stieß er wieder zu MTV als Direktor der Newsprogramme und später Programmdirektor. 2004 wurde er zum Präsidenten gewählt.

 
   

Murat Saygi ist Leiter Broadcasting & Programming bei Dogan TV & Radyo Yayincilik A.S.. Nach seinem Studium am Fachbereich Mechanical Engineering der Universität Bogazici in Istanbul startete er seine Karriere als Assistent der Geschäftsführung bei Tofas A.S., bevor er zu Iktisat Finansal Kiralama A.S. als stellvertretender Geschäftsführer wechselte. In 1993 begann er bei Aloshow Iletisim San. & Tic. A.S. Aks Radyo A.S. (Show Radyo) als Geschäftsführer und wechselte dann zu Aks TV Habercilik & Yayincilik A.S. (Show TV) in gleicher Position. 2001 wurde er Geschäftsführer bei TV Görsel Habercilik & Yayincilik A.S. (Kanal D) und trat 2006 seine heutige Position an.

 
   

Ralph Siebenaler ist COO von REN TV, verantwortlich für Programm, Produktion, Marketing, Werbezeitenverkauf und Einnahmenoptimierung.
Er begann seine Karriere 2001 in der strategischen Unternehmensentwicklung der RTL Group, wo er an der Steuerung der TV-Aktivitäten der Gruppe in Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Ungarn und Kroatien beteiligt war. Ralph Siebenaler koordinierte den Wissen- und Erfahrungsaustausch innerhalb der RTL Group und erleichterte so grenzübergreifende Kooperationen in den Bereiche Programm und Research aller RTL Group-Sender.
Er spielte eine Schlüsselrolle in der Vorbereitung und Umsetzung der RTL Group-Expansion in Mittel- und Osteuropa, wie des Starts von RTL Televizija in Kroatien 2004 und des Markteintritts in Russland in 2005. Ralph Siebenaler hat ein Management-Diplom der Ecole de Commerce Solvay (Solvay Business School) in Brüssel und der National University of Singapore.

 
   

Ondrej Zach ist Executive Director und Country Manager für HBO in Tschechien und der Slowakei. Er hat mehr als zehn Jahre Erfahrung in verschiedenen Bereichen des Fernsehbusiness sowie im Heimvideo- und Kinoverleihgeschäft. Ondrej Zach erwarb seine Einkaufserfahrung bei TV NOVA, dem größten Privatsender Tschechiens und sein Wissen über den tschechischen Kino-, Video- und TV-Markt als Senior Vice President, Programmdirektor und Geschäftsführer von AQS a.s. Er spielte eine Schlüsselrolle in der Gründung dieser Firma für Dienstleistungen im audiovisuellen Bereich und war fast sieben Jahre lang in ihrem Management tätig. Ondrej Zach studierte Informationswissenschaften und erwarb später einen Abschluss in Film Theorie und Geschichte an der Charles University in Prag.

 
   

Werner Zimmer ist Sportjournalist und ehemaliger Leiter des Tour de France-Teams von ARD/ZDF. Er studierte Geschichte, Theologie und Sport in Saarbrücken und begann parallel als freier Mitarbeiter bei seinem Heimatsender Saarländischer Rundfunk. Seit 1963 ist Werner Zimmer mit der Tour de France verbunden - als Reporter, Redakteur, Moderator oder Kommentator. Fast 30 Jahre lang war Zimmer bei den Olympischen Winter- und Sommerspielen und vielen Welt- und Europa-Meisterschaften als Reporter oder Moderator für die ARD in Hörfunk und Fernsehen im Einsatz. Bundesweit machte er sich als Sportschau-Moderator (1966-1993) einen Namen.
Im Jahre 2001 schied er aus dem aktiven Rundfunkdienst aus. Sein Engagement für den Sport führte ihn jedoch in viele Vorstände wie auf die Position des Vizepräsidenten des Deutschen Leichtathletikverbands.
Werner Zimmer ist Präsident des Presseclubs Saar (Trägerorganisation SJV, LPK und VSS) und offizieller Saarlandbotschafter.