Podiumsgäste

   

Domenico Affinito begann seine Karriere als Journalist 1991. Als Reiseberichterstatter und Kriegskorrespondent arbeitete er für Agr, die Rcs Radio- und Fernsehagentur, zu der auch die italienische Zeitung "Corriere della Sera" gehört. 2002 war er als Journalist im Irak und zuvor von 2000 bis 2001 im Kosovo, in Serbien und Mazedonien. Er arbeitete in Albanien, Libyen, Syrien, Libanon und Kuba, wo er zahlreiche Reportagen für italienische Zeitschriften veröffentlichte. 1999 wurde er Mitglied der italienischen Sektion von "Reporter sans frontières" (Reporter ohne Grenzen) und ist seit Januar 2003 Vizepräsident des internationalen Verbandes.

 
   

Gábor Bányai ist seit 2002 Produzent der ungarischen Firma Larella Productions. Nach dem Abschluss seines Studiums der Philosophie sowie der Theater- und Literaturwissenschaften 1973 war er für verschiedene ungarische Fernsehsender und TV-Produktionen auf Entscheidungsebene tätig. Nebenher ist Gábor Bányai Dozent an der Eötvös-Lorand-Universität, am Budapest Media Institute und am European Media Insitute (u. a. verantwortlich für den Lehrstuhl im Bereich Produktion, TV-Programm und Kommunikation). Darüber hinaus ist er auch im journalistischen Bereich tätig.

 
   

Ross Biggam ist seit April 2000 Generaldirektor der ACT (Association of Commercial Television Europe) in Brüssel. ACT repräsentiert 25 Medienunternehmen aus 21 Ländern aus dem Bereich TV, Multimedia sowie digitale TV-Plattformen. Ross Biggam war nach Beendigung seines Jura-Studiums in Exeter und Saarbrücken als Legal Advisor im House Of Lords EU Select Committee verantwortlich. Anschließend war er beim britischen Marktführer ITV als Head of European Affairs tätig.

 
   

Oleksandr Bohutskyy ist seit 2000 Generaldirektor von ICTV (International Commercial Television). Zuvor war er von 1992 bis 2000 Generaldirektor des ersten privaten Fernsehsenders der Ukraine. Oleksandr Bohutskyy ist Mitglied des Komitees der "Emmy Academy".

 
   

Petr Dvorák ist CEO von TV Nova, dem führenden Privatsender in der Tschechischen Republik. Er studierte Commercial Administration an der Graduate School of Business der Universität Chicago (MBA) und Regelungstechnik an der Technischen Universität in Prag. Nach seinem Studium sammelte er internationale Erfahrungen in der Medienbranche. Peter Dvorák ist Mitglied des Board of Manager der PPF Group, der größten privaten Finanzgruppe in Tschechien, mit Aktivitäten im Bereich Finanzierungen, Versicherungen und Medien.

 
   

Sigrid Eck ist seit 2000 Redakteurin im Medienressort des Branchenmagazins der deutschen Werbeindustrie "werben&verkaufen - w&v" mit dem Schwerpunkt Fernsehwirtschaft und Programmentwicklung. Seit Januar 2005 ist sie auch verantwortlich für den neuen Bereich "w&v innovations". Nach ihrem Staatsexamen 1994 in Deutscher Literatur und Geschichte war sie beim Pay-TV-Sender Premiere sowie beim Entertainment Media Verlag in München tätig. Nebenbei ist sie auch als freie Journalistin und Autorin für unterschiedliche Magazine aktiv.

 
   

Piotr Fajks ist Geschäftsführer für den internationalen Programmeinkauf und -verkauf bei dem polnischen Sender Telewizja Polska. Piotr Fajks studierte Filmwissenschaften an der Jagiellonski-Universität und gründete 1992 seine eigene Media-Agentur TVP Advertising in Krakau. Ein Jahr darauf wurde er Direktor der Media-Abteilung von POLSAT. Bis zu seiner heutigen Position sammelte er über zwölf Jahre Erfahrung, unter anderem als Managing Director für PAI-MEDIA und als Programmdirektor bei TV POLSAT.

 
   

Mark Galenko studierte an der K.-Ushinsky-Universität Odessa Künstlerische Graphik. Mit über 50 internationalen Ausstellungen u. a. in Polen, Tschechien, USA, Frankreich, Russland, Dänemark, Italien zählt er zu den international renommiertesten Künstlern und Bildhauern aus der Ukraine. Mark Galenko ist Mitglied der National Guild of Artists der Ukraine und der Ausstellung "Decorative Arts" der UNESCO.

 
   

Erwin Huber ist seit 1998 Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Verwaltungsreform. Ab 1963 war er u.a. für das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und die Bayerische Finanzverwaltung tätig, nebenbei schloss er sein Studium der Volkswirtschaftslehre mit Diplom im Bereich Finanzwirtschaft an der Universität München ab. Seit 1978 ist Erwin Huber Mitglied des Bayerischen Landtags, war von 1987-1988 stellvertretender Generalsekretär und von 1988 bis 1994 Generalsekretär der CSU. Seit 1993 ist er außerdem Bezirksvorsitzender der CSU Niederbayern.

 
   

Patrick Jucaud ist Gründer und Geschäftsführer der DISCOP-Organisation, ein Unternehmen, das bei der Entwicklung der TV-Industrie in Mittel- und Osteuropa in den letzten 15 Jahren eine wichtige verbindende Rolle spielte. Die DISCOP-Organisation ist darüber hinaus Veranstalter der jährlich in Budapest stattfindenden gleichnamigen Messe. 1991 erstmalig ausgerichtet, hat sich die Messe zum bedeutendsten Markt der Filmindustrie für TV, Mobile, DVD, Kino, Lizenzhandel und Broadband Forces in Mittel- und Osteuropa entwickelt.

 
   

Reinhard Klimmt war von 1990 bis 2001 Vorsitzender der Medienkommission beim SPD-Bundesvorstand. Bereits 1964, während seines Studiums der Geschichte in Saarbrücken, tritt Reinhard Klimmt der SPD bei. Für diese war er unter anderem als Vorsitzender der SPD-Fraktion im saarländischen Landtag, als Ministerpräsident im Saarland und als Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen tätig. Seit 2002 ist er Beauftragter des Vorstandes der Deutschen Bahn AG.

 
   

Jens Kollat ist seit Anfang 2004 geschäftsführender Gesellschafter der Kollat Media Team GmbH, einer Unternehmensberatung, die Kunden aus der Markenartikelindustrie dabei unterstützt, Wirkung und Effizienz der Media-Investitionen zu optimieren. Zuvor war der Diplom-Kaufmann als Media Manager bei Procter & Gamble beschäftigt. Nach den ersten Berufsjahren im deutschen Markt leitete er u.a. die P&G Media-Geschäfte in China, Hong Kong und Taiwan und arbeitete zuletzt länder- und produktübergreifend als Senior Manager, Media&Communication, in der Europazentrale des Unternehmens. Zentrale Aufgaben bei allen Karrierestationen waren die Verhandlungen der TV-Konditionen mit Fernsehanstalten, die Entwicklung neuer Werbeformen und die Initiierung von Bartergeschäften mit Medienunternehmen.

 
   

David Linn ist seit 1996 Geschäftsführer im Bereich TV & Radio-Einkauf der Aegis Media GmbH & Co. KG in Wiesbaden und seit 2000 auch Geschäftsführer der Print Aegis Media GmbH & Co. KG. Nach abgeschlossenem Studium der Philosophie in Cambridge war er ab 1987 zunächst als TV-Einkäufer bei Dorland Bates in London tätig, bevor er nach Deutschland kam.

 
   

Rudolf Matter ist Redaktionsleiter Wirtschaft des Nachrichtensenders n-tv und Geschäftsführer der TV Media. Die TV Media ist ein Tochterunternehmen von n-tv und produziert Wirtschafts- und Börsensendungen, für n-tv beispielsweise die "Telebörse" und den "Handelsblatt-Ticker". Vor seinem Eintritt in die TV Media 1997 lancierte Rudi Matter in der Schweiz das Wirtschaftsmagazin "CASH-TV". Er arbeitete als Kommunikationsspezialist für ein internationales Beratungsunternehmen und entwickelte in Deutschland und der Schweiz eine Reihe von Wirtschaftssendungen. Seine journalistische Ausbildung erwarb Rudi Matter bei der "Basler Zeitung" und der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG. Er studierte an der Universität Zürich Geschichte, Philosophie und Publizistik (Abschluss als lic. phil. I) und absolvierte das Stanford Executive Program (SEP).

 
   

Marianne Mikko ist seit 2004 Mitglied der estnischen Fraktion im Europäischen Parlament und unter anderem im Ausschuss für Kultur und Bildung tätig. Ausgezeichnet als Beste Autorin des Jahres (1995 und 2002) war Marianne Mikko stellvertretendes Mitglied im Vorstand der Europäischen Journalisten-Föderation und Vorsitzende des Bundes estnischer Journalisten. Nach Abschluss ihres Journalistikstudiums an der Universität Tartu arbeitete sie als Redakteurin, Moderatorin und freiberufliche Journalistin sowie als Autorin in Europa und in Südafrika.

 
   

Vladimír Repčík ist seit 1995 für den slowakischen TV-Sender TV Markiza tätig und wurde 2000 zum Generaldirektor berufen. Zuvor arbeitete er jahrelang im Bereich Entertainment und Programm unter anderem als Produzent, Drehbuchredakteur und Programmdirektor beim staatlichen slowakischen Fernsehsender STV. Während seiner Studienzeit konzentrierte er sich auf die Bereiche Medien-Management, Wirtschaft sowie Philosophie und sammelte Erfahrungen in den USA und Großbritannien.

 
   

Jens Richter ist Geschäftsführer der weltweit tätigen Vertriebstochter der ProSiebenSat.1 Media AG, SevenOne International und hat über 15 Jahre Erfahrung in der Medienbranche. Vorherige Station war Beta Film, München. Hier war er in der Position des Geschäftsführers tätig. Er zeichnete für den weltweiten Vertrieb von Free-/Pay-TV, Home-Video- und Theatrical-Rechten verantwortlich. Zuvor bei Prisma Sports & Media, London, war Jens Richter als Senior Vice President beschäftigt. In dieser Funktion trieb er die Geschäftsentwicklung im Sektor Sport mit innovativen Konzepten massiv voran. Jens Richter hält ein Diplom in Betriebswirtschaftslehre.

 
   

Alexander Rodnyansky ist seit 2002 Generaldirektor und seit 2004 CEO von CTC Media Inc., die zwei russische TV-Networks und 25 lokale TV-Sender betreiben. Seine Karriere begann er 1983 als Regisseur für Dokumentarfilme. Seit 1994 produziert er Spielfilme und TV-Serien. 1995 gründete er den TV-Sender 1+1, der inzwischen der größte unabhängige kommerzieller Sender in der Ukraine ist. Alexander Rodnyansky ist Präsident der Ukrainian TV Academy, Mitglied der Ukrainian Union of Moviemakers, Mitglied der Russian Academy of Movie Arts und der Russian TV Academy und Mitglied von International Council of the National TV Academy (USA). Seine Produktionen wurden insgesamt mit 30 internationalen Filmpreisen ausgezeichnet, zwei davon waren für den Oscar nominiert. 2004 erhielt Alexander Rodnyansky den Grand Prix of the Russian National Media Award.

 
   

Dr. Jaroslav Sonka ist Studienleiter an der Europäischen Akademie Berlin im Bereich Europäische Integration, Medien und posttotalitäre Transformation in Mittel- und Südosteuropa. Außerdem ist er Gastdozent an der Karlsuniversität in Prag im Fachbereich Massenkommunikation (Schwerpunkt: Ethik, Politik, Medien). Seit 1990 ist er u.a. für die Deutsche Welle und seit 1998 auch für die BBC (Czech Section) journalistisch tätig. Jaroslav Sonka studierte Biologie, Philosophie und Bohemistik in Hamburg und Prag.

 
   

Dr. Arnold Seul war für verschiedene Zeitschriften und Rundfunkanstalten als Autor und Redakteur tätig, bevor er 1996 zum MDR wechselte. Seit 1999 ist er als Referent des Fernsehdirektors für Programmfragen und besondere Aufgaben in der Programmdirektion und kümmert sich im Hinblick auf das Digitalfernsehen auch um medienpolitische und programmstrategische Fragen. Zudem ist er für den MDR in den Vergabeausschuss der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) entsandt. Die MDM fördert Filme und Multimediaprojekte mit dem Ziel, den Medienstandort Mitteldeutschland weiter zu entwickeln und die Zusammenarbeit mit osteuropäischen Partnern zu forcieren.

 
   

Ryszard Sibilski ist seit 2002 Präsident von ITI Film Studio and ITI Cinema Warschau. Seine Karriere begann, nach seinem Abschluss als MBA an der Warschauer Schule für Wirtschaft, 1988 bei ITI, wo er für Polen das Lizenzhandelshandelsgeschäft mit den Major Studios Warner Brothers, Universal, Paramount, MGM, Columbia im Bereich Home-Entertainment und Filmverleih aufbaute. Unter Führung von Ryszard Sibilski entwickelte sich ITI Cinema zum führenden polnischen Filmverleih. Gleichzeitig arbeitete er als Koproduzent und Weltvertrieb für verschiedene polnische Filme einschließlich des bisher erfolgreichsten polnischen Kinofilms "Kiler" (1997), dessen Rechte er an Disney für eine Hollywood-Produktion verkaufte. 1998 wechselte er als Mitglied der Geschäftsführung zu TVN, dem jüngsten polnischen Privatsender und Marktführer. Bei TVN war er für den Programmeinkauf, die Produktion, Werbezeitenverkauf und Finanzen zuständig und verantworte u. a. die für den polnischen Markt adaptierten und sehr erfolgreichen internationalen TV-Formate wie "Wer wird Millionär" und "Big Brother".

 
   

Miodrag Soric ist Chefredakteur von DW-RADIO und seit Januar 2000 Leiter der Mittel- und Osteuropa-Redaktion der Deutschen Welle. Darüber hinaus ist er Mitglied im Vorstand von "Reporter sans frontières" ("Reporter ohne Grenzen"). Er studierte Slawistik, Politikwissenschaften und Germanistik in München mit Studienaufenthalten in Köln, Moskau und Kiew. Nach Ende seines Studiums 1987 arbeitete er als freier Journalist und Moderator unter anderem für die Deutsche Welle, den WDR und verschiedene Zeitungen in München und Düsseldorf. 1991 bekam Miodrag Soric den Kurt-Magnus-Preis der ARD verliehen.

 
   

Martin Stadelmaier ist seit Juli 2004 Staatssekretär und Chef der in der Rundfunkpolitik federführenden Staatskanzlei von Rheinland-Pfalz. Nach seinem Staatsexamen in Spanisch und Geschichte an der Universität Köln 1985 war Martin Stadelmaier bis 1991 Angestellter beim SPD-Parteivorstand. Nach dreijähriger Tätigkeit als Referent beim Chef der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz avancierte er 1994 zum Ständigen Vertreter des Bevollmächtigten des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa.

 
   

Wolfgang Vietze ist seit 2001 Fernsehdirektor des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) und seit 2004 zusätzlich Spielfilmkoordinator bei der ARD. Nach Abschluss seines Studiums der Ästhetik und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität in Berlin 1972 arbeitete Wolfgang Vietze bis 1991 unter anderem als wissenschaftlicher Mitarbeiter, stellvertretender Redaktionsleiter und als Chefredakteur und Programmdirektor beim staatlichen Fernsehen der DDR. Seit 1991 ist er für den Mitteldeutschen Rundfunk tätig, war dort zunächst Leiter der Programmdisposition sowie Hauptabteilungsleiter Zentrale Programmkoordination und ab 1996 stellvertretender Fernsehdirektor.

 
   

Dr. Christian Ziegler ist Tax Partner bei PricewaterhouseCoopers Russland. In dieser Position ist er verantwortlich für die Entwicklung des German Desk, das bedeutet für die besondere Betreuung von deutschen, österreichischen und schweizer Unternehmen. Darüber hinaus ist er generell in den Bereichen Transferpreise und internationale Steuerplanung tätig. Seine Karriere bei PwC begann er 1998 in österreich. Davor war er in Führungspositionen im Bereich Finanz- und Steuerwesen, u.a. als Leiter der Steuerabteilung beim österreichischen Raiffeisenverband und bei der Exinger GmbH, der damaligen Partnergesellschaft von BDO in österreich. 1984 war er einer der Gründungspartner der TPA Treuhand Partner Austria, ein Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen, wo er bis 1996 neben der laufenden Betreuung nationaler und internationaler Mandanten als Partner den strategischen und operativen Bereich der Tochtergesellschaften in Ungarn und der Slowakei verantwortete. Neben seiner Tätigkeit als Steuerberater bei PwC ist er auch Chairman des Finance Committees in der Association of European Businesses in der Russischen Föderation.